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"Orgelsommer 2019" geht in die zweite Halbzeit

Vier von acht Konzerten im diesjhrigen Orgelsommer an der Propsteikirche haben stattgefunden.

Es begann mit einem Abend franzsischer Werke gespielt durch Prof. Dr. Paul Thissen, den man mit „Grandseigneur“ berschreiben knnte. Er entfhrte die Zuhrer ins Frankreich der Jahrhundertwende mit Glockenklngen von Vierne und der 6. Symphonie von Widor. Einfhlsam und doch alle klanglichen Mglichkeiten ausschpfend servierte Paul Thissen das musikalische Men.

Auch dieses Jahr hat die Orgel mit den Wetterkapriolen eines frh heien Sommers zu kmpfen, aber durch zustzliche Befeuchter und eine gnstige Wetterlage mit abwechselnd khleren Tagen kann die Konzertreihe bislang strungsfrei durchgefhrt werden.

In Simon Daubhuers Konzert war der rote Faden zum einen die Gattung bachscher Choralvorspiele am Beispiel von drei „Allein Gott in der Hh sei Ehr“-Varianten aus den Leipziger Jahren. Ostinate Formen wie die Ciacona von Hller und die 400 Jahre frher zu datierende Choralfantasie von Scheidemann „Jesus Christus unser Heiland“ zum anderen. Hraufgaben im Programmheft ermunterten zum bewussten Hren der Werke.

Der Grazer Jungorganist Lukas Hasler spielte einen klassischen Reigen bekannter Werke von Mendelssohn, Bach und Liszt mit jungendlich unbekmmerter Verve. Ein Feuerwerk altbekannter und immer wieder gern gehrter Stcke entlie die gesttigte Zuhrerschar in eine tropische Sommernacht.

Von trommelndem Regen begleitet strmten beim vierten Konzert bes(ch)wingte Arrangements fr Klarinette (Mikael Brresen) und Orgel (Michael Turkat) durch das geffnete Seitenportal und vermochten einige spontane Besucher zu locken. Jazz und Swingstandards waren neben Eigenkompositionen des Klarinettisten gereiht an Variationen klassischer Evergreens. Etwas Anderes, aber hochwillkommen bekundeten viele BesucherInnen!

Schauen wir voraus: zwei Konzerte mit Schlern aus Simon Daubhuers Klasse, die nach einem kurzen Auftakt des Lehrers die Konzerte bestreiten werden. Katrin Hppe, Musik- und Religions-Lehrerin in Arnsberg, spielt ein Concerto und Choralvorspiel von Bach sowie die Suite Carmelite von Jean Franaix, in welcher typische Nonnen heiter musikalisch karikiert werden.

Joseph Chang, Mallinckrodtschler, wird eine Orgelbearbeitung der Mozart-Variationen Max Regers als Hauptwerk spielen. Dazu dann das Leib- und Magenstck eines jeden „anfamgenden“ Organisten „die“ Toccata von Bach.

Ein weiterer Orgel-Plus-Abend, diesmal mit Viola, wird sich anschlieen und im Abschlusskonzert mit dem Klner Domorganisten Prof. Dr. Winfried Bnig mnden.

 

Kommen Sie vorbei, schnuppern Sie spte Kirchenluft und erleben Sie die Propsteikirche auch einmal von einem ungewhnlichen Sitzplatz im Chorraum...

 

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