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200 Jahre Propsteigemeinde - Umbrüche und Aufbruch zu einem Pastoralen Raum

Am 31. Mai 1818 wurde die Pfarrei St. Johannes Baptist in Dortmund errichtet und 1859 zur Propstei erhoben. 1832 wurde das Dekanat Dortmund mit den Gebieten der Stadt, der Stadt Hörde und vier Landgemeinden gegründet. Die Anzahl der Katholiken in der Stadt Dortmund war von 500 auf 40.000 im Jahre 1890 angewachsen; sie wurden von der Propsteigemeinde seelsorgerisch betreut...

Seit dem 1. Februar 2017 ist die Pfarrei St. Johannes Baptist auf dem Weg zum Pastoralen Raum Dortmund-Mitte. Auf diesem Weg kann die Erinnerung an die Entwicklung der Pfarrei eine Hilfe sein. Ihre Geschichte schafft Gemeinschaft und Identität als Grundlagen für die Zukunft. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können so eng miteinander verbunden werden.

Unter diesem Blickwinkel hat die Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte eine Ausstellung konzipiert, die vom 18.05.2019 bis zum 30.09.2020 in der Grabeskirche Liebfrauen, Amalienstr. 20, täglich von 10-17 Uhr zu sehen ist.

Die Ausstellung will verdeutlichen, dass die Geschichte der Stadt Dortmund und die der Propsteigemeinde verknüpft sind. In den vergangenen 200 Jahren kam es zu Umbrüchen: Der Wandel von der Ackerbürger- und Gewerbestadt zur Industriestadt; politische und religiöse Auseinandersetzungen im "Kulturkampf"; Zuzug von Arbeitskräften aus Regionen Preußens und dem Ausland; Weltkriege und Wiederaufbau; neue Bewegungen vom 20. ins 21. Jahrhundert; all dies forderte sowohl die Kirche als auch die Stadt heraus.

Führungen können über die Dokumentationsstelle vereinbart werden.

Öffnungszeiten: mittwochs 10 - 12 Uhr, Tel. 0231 1848 324

Weitere Informationen finden Sie auch in dem Flyer zur Ausstellung.