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Missionarisch Kirche sein

Thementag im Pastoralen Raum Dortmund Mitte

Der Tag wurde an einem zentralen pastoralen Ort ausgerichtet. Vom Panoramacaf des Johanneshospitals hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen guten berblick ber den Pastoralen Raum Dortmund Mitte.Foto: Dieter Schtze

 

Mit der Errichtung des Pastoralen Raumes Dortmund Mitte hat Erzbischof Hans-Josef Becker auch den Auftrag erteilt, eine verbindliche Vereinbarung darüber zu treffen, welche Ziele und Schwerpunkte in  der Pastoral zukünftig festgelegt werden sollen. Als Orientierung für diese Pastoralvereinbarung dienen die vier im Zukunftsbild ausgeführten Handlungsfelder, die an vier gemeinsamen Veranstaltungen im Jahr 2019  thematisiert und konkretisiert werden.    

Die 1. Veranstaltung dazu hat am Samstag, dem 16. Februar 2019, im Panorama-Cafe des Johanneshospitals stattgefunden. Im Schwerpunkt ging es dabei um die missionarische Ausrichtung der Kirche im Pastoralen Raum Dortmund - wo immer und in welcher konkreten Gestalt sie sich auch zeigt. Etwa 70 Personen  haben teilgenommen – aus Gemeinden und verschiedenen pastoralen Orten und Einrichtungen des Pastoralen Raumes, Vertreter der Gremien und andere Interessierte, Ehren- und Hauptamtliche . 

Als Impulsgeber zum Thema war Propst Dietmar Röttger zu Gast, der in seinem Kurzvortrag Eindrücke aus der Kirche von Chicago vorstellte. Das Referat hat dazu eingeladen, eigene und ganz persönliche Erfahrungen einer missionarischen Kirche auszutauschen. In einem nächsten Schritt wurde nach der missionarischen Dimension der Kirche im Pastoralen Raum Dortmund Mitte gefragt, bevor aus verschiedenen Rollen Anforderungen an die Pastoralvereinbarung beschrieben worden sind. Die Ergebnisse des Tages werden von der Steuerungsgruppe aufgearbeitet, von Mitgliedern des Pastoralverbundsrates diskutiert und sind Grundlage der Pastoralvereinbarung.

Schon jetzt wird deutlich: Die „Mission“ und Herausforderung der Kirche im Pastoralen Raum Dortmund Mitte liegt in der Weitergabe des Glaubens. Diese Weitergabe ermöglichen zahlreiche Christinnen und Christen, die sich selbst und ihren Glauben und ihre Überzeugungen anbieten – durch persönliches Bekenntnis im Alltag, im Beruf und im Ehrenamt, im gesprochenen Wort und im tätigen Handeln. Ihr missionarisches Engagement verdient eine besondere Aufmerksamkeit und eine hohe Wertschätzung. Zahlreiche kirchliche Aktivitäten und bereits bestehende Angebote sind Beispiele dieses missionarischen Handelns der Kirche im Pastoralen RaumDortmund Mitte. Sie machen deutlich: Das Thema ist nicht neu – wir können bereits heute auf ein Netzwerk zwischen Gemeinden und verschiedenen Einrichtungen und missionarischen Initiativen zurückgreifen, die an den verschiedenen Orten und Gelegenheiten Zugänge zum Glauben eröffnen. Neben dem Zusammenhalten und Zusammenbringen, der persönlichen Stärkung im „Inneren“, benötigt es in Zukunft noch stärker auch das „Hinaus“-gehen, das Brücken bauen, die Öffnung für die „noch“ fremden Menschen und für das  „noch“ Unbekannte.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer  hat an diesem Tag das Bild der „Wasserstelle“ besonders angesprochen, der Ort also, wo „lebendiges Wasser“ sprudelt, wo Menschen ihren „Lebensdurst“ stillen können. Solche Orte werden im Pastoralen Raum Dortmund Mitte eine herausragende Rolle spielen. Im Folgenden sind Ergebnisse des Tages zusammengestellt. Sie sind Grundlage der Weiterarbeit der Pastoralvereinarung und damit der zukünftigen Pastoral im Pastoralen Raum Dortmund Mitte.  

Missionarisch Kirche sein_Dokumentation.pdf