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200 Jahre Pfarrgemeinde St. Johannes-Baptist

Die Propsteikirche wurde zwischen 1331 und 1458 als Kirche des Dominikanerordens erbaut. Zur Pfarrkirche wurde Sie erst im Jahr 1818.

Infolge der Säkularisierung wurde 1805 das Minoritenkloster (am Schwanenwall) und 1816 das Dominikanerkloster aufgelöst. Das geschah durch eine Kabinettsorder des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. Für die Dortmunder Katholiken ergab sich durch die Auflösung des Klosters die Notwendigkeit der Gründung einer Pfarrei.

Am 31. Mai 1818 wurde nach Anregung durch Preußen und der Genehmigung Roms die Dominikanerkirche durch das Generalvikariat Köln zur Pfarrkirche unter dem Patronat des hl. Johannes des Täufers erhoben. Johann Hermann Joseph von Caspars zu Weiß, Domkapitular und Generalvikar zu Deutz, regelt als päpstlicher Kommissar das Kirchenwesen der katholischen Gemeinde der ehemaligen Reichsstadt Dortmund nach der Aufhebung  der dortigen Klöster. Unter Aufhebung von 6 einfachen Pfründen und unter Überweisung des Dominkanervermögens wird eine katholische Pfarrei mit einem Pfarrer, zwei Kaplänen, einem Küster und auch einer Schule errichtet. 

Die Propsteikirche war die einzige katholische Kirche im alten Dortmunder Stadtgebiet und gehört seit 1821 zum Erzbistum Paderborn. Erster Pfarrer war Laurentius Strathmann.

Im Jahr 1859 erfolgte die Erhebung zur "Propstei", seitdem ist von der Propsteikirche die Rede.

 

 In der Zeit vom 31.05. - Fronleichnam - bis 24.062018 - Patronatsfest - gibt es eine kleine Ausstellung in der Kirche, in der Sie die Urkunde vom 31. Mai 1818 und die landesherrliche Bestätigung vom 16.06. sehen können.

Im Mai 2019 wird es von der Dokumentationsstelle Dortmund eine Ausstellung zur Geschichte der Propsteikirche in der Grabeskirche geben.