Konzertberichte

Orgelsommer 2018 - Konzertberichte

 

 

Der Orgelsommer an der Propsteikirche 2018 - jeden Freitag in den Sommerferien um 21.00 Uhr - ging in die vierte Runde.

Den Auftakt am 20.07.2018 um 21.00 Uhr machten der bundesweit seit Jahrzehnten bekannte Organist  Hans-Andr Stamm & Andrea Will, seine Partnerin an der Flte. "Fltenzauber" wurde ein leichter, heiterer Einstieg in die Sommerkonzerte.

Mit Livia Mazzanti folgte am 27.07. darauf das "enfant terrible" der rmischen Organistenszene. Selbstbewusst, innovativ und brillant gespielt sind die Programme der Italienerin.

Hyo-Jong Kim aus Seoul ist eine Studienkollegin von Propsteikantor Simon Daubhuer aus Klner Zeiten. Jedes Jahr kehrt die Koreanerin aus Seoul in ihre studentische Heimat nach Europa zurck, um Konzerte zu geben. In die Propsteikirche kam sie am 17.08. Freuen konnte man sich auf symphonische Klassiker der Orgeltradition und technische Brillanz.

In kumenischer Verbundenheit der Dortmunder Stadtkirchen untereinander spielte Manfred Schwendner aus St. Marien das Konzert am 03.08. Seine Orgel erfuhr gerade eine Ertchtigung, wie seinerzeit die Sauer-Orgel der Propstei.

Zwei Konzerte (10.08. und 24.08.2018) spielte Simon Daubhuer selbst: nachdem im letzten Jahr whrend des ersten Konzertes ein CD-Mitschnitt produziert wurde, weshalb das Programm darauf abgestimmt war, konnten in diesem Jahr auch ungewohntere Klnge von Hller und Howells neben Klassikern von Schumann und Mozart stehen.

Hier finden Sie die Berichte ber die einzelnen Konzerte in umgekehrter Reihenfolge:

Orgelsommer 5 - Konzert am 17.08.2018

Hyo-Jong Kim  (Seoul)

Hier finden Sie den Bericht ber das fnfte Orgelkonzert aus den Ruhr-Nachrichten vom 20.08.2018

Ruhr-Nachrichten, Dortmund, 20.08.2018Foto: Martin Speer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orgelsommer 4 - Konzert am 10.08.2018

Simon Daubhuer 

Hier finden Sie den Bericht ber das vierte Orgelkonzert von Simon Daubhuer aus den Ruhr-Nachrichten vom 13.08.2018 von Martin Speer:

Ruhr-Nachrichten Dortmund, 13.08.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orgelsommer 3 - Konzert am 03.08.2018

Manfred Schwender (Dortmund/St. Marien)

Gut ein Drittel mehr Zuhrer brachte der Marien-Organist Manfred Schwendner bei seinem Konzert mit in die Propsteikirche. So saen bei knapp 30 Grad Innentemperatur in der Kirche fast 100 Leute: fchelnd und mit gespitzten Ohren am spten Freitagabend. 

Das musikalische Men dieser Soiree lie sich mit dem Hochzeitsprludium, das Mendelssohns Schwester Fanny sich selbst geschrieben hatte, klassisch vermittelnd an, um anschlieend mit Werken von Marttinen, Lubrich und Heinermann in einem Zickzack durchs 20. Jahrhundert zu bewegen; die Kompositionen datieren in den Jahren 1980, 1913 und 1931. Das Werk des finnischen Zeitgenossen versetzte die Zuhrer in epische Fjordlandschaften, die Vertonungen zu den berhmten Bcklin-Bildern (wie z.B. die Toteninsel) boten Programmmusik und der Variationensatz von Schwendners Amtsvorgnger Heinermann (Urauffhrung 1931 in Reinoldi) lie sptromantische Organistenkunst aufblhen.

Manfred Schwendner registrierte farbig mit deutlicher Vorliebe zu obertnigen Registern, wie sie auch in seiner eigenen Orgel vorkommen. In Anbetracht der durch das Wetter beeintrchtigten Zuverlssigkeit der Orgel eine herausragende, musikalische Erstbegegnung des evangelischen Stadtkirchenorganisten in Propstei.

 

 

Orgelsommer 2 - Konzert am 27.07.201 

Livia Mazzanti  (Rom)

Hier der Bericht aus den Dortmunder Ruhr-Nachrichten von Martin Speer:

Ruhr-Nachrichten vom 30.07.2018

  

Orgelsommer 1 - Konzert am 20.07.2018

"Fltenzauber" mit Hans-Andr Stamm & Andrea Will (Leverkusen)  

Einen schwungvollen, spritzigen, volkstmlichen, tnzerischen, sommerlichen Einstieg in unsere stadtkirchliche Konzertreihe bereiteten am 20.7. Hans-Andr Stamm an der Orgel sowie seine kongeniale Partnerin an „den Flten“, Andrea Will. 

Als musikalisches Wunderkind kann Hans-Andr Stamm den klassisch interessierten Babyboomerjahrgngen ein Begriff sein - seine Konzerte Mitte der 1970er Jahre haben manchen heutigen Musiker inspiriert. Wenn man einmal alles gespielt hat, was das landlufige Orgelrepertoire zu bieten hat, kann man entweder aufhren, verharren oder selbst komponieren. Stamms Wahl fiel auf Letztgenanntes; und so wurden verschiedenste alte und neue Tanzrhythmen - untersttzt von Synthesizer-Percussion - um die klassischen Werke von Poulenc und Praetorius gebettet. Die Japanische Flte, Piccolo und sogenannte Groe Flte verschmolzen je nach Register ununterscheidbar mit der Orgel oder brillierten in pltschernden Kaskaden, wie erfrischendes Wasser, wie sich emporschwingende Vgel. Manches konnte die gut 70 Zuhrenden in Filmmusik-Situationen entfhren: in Auenlnder oder auf sdamerikanische Tanzbhnen. 

Ein Konzert, das in die Fe fuhr…! Das begeisterte Publikum erklatschte zwei Zugaben und fand sich danach unter der Orgel mit den Musizierenden im Gesprch.