Berichte 2016

Das Recht ströme wie Wasser

 

Brasilien

Im aufstrebenden Brasilien begann 1992 die Geschichte der Weltklimagipfel. Hier treffen Bedrohung und Reichtum der Natur, Not und Hoffnung der Menschen aufeinander. Die Widersprüche sind enorm.
Stellen Sie sich vor, im Land der größten Regenwälder wird Ihnen in São Paulo im Morgengrauen das Wasser abgestellt, weil die Reservoirs mangels Regen trocken liegen. Hier kämpfen MISEREOR-Partner an der Seite armer Bevölkerungsgruppen um das Menschenrecht auf Wohnen, weil ganze Häuserblöcke leer stehen oder zerstört werden. Sie unterstützen die Betroffenen gegen Zwangsräumung und Ausbeutung, im Kampf um ihr Recht auf sauberes Wasser, gerechte Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit.

 Im Bistum Itaituba ermöglichen MISEREOR-Partner Informationstreffen, damit Flussanwohner am Fluss Tapajós über ihre Rechte aufgeklärt werden, weil ihre Dörfer und ihr Land durch die Fluten geplanter Stauseen bedroht sind. Politisch gewolltes Wirtschaftswachstum geht hier über die Rechte der Armen hinweg und raubt ihnen die Lebensgrundlage. Dagegen wehren sich die MISEREOR-Partner vor Ort.

Erfahren Sie mehr über die Projekte von Misereor in Brasilien

Bundesweit startet die Fastenaktion am 10. Februar 2016

Die Kollekte wird in allen Messen am 12. und 13. März 2016 für Misereor gehalten.

Spendentüten liegen rechtzeitig vorher in der Kirche aus. Spendenquittungen senden wir Ihnen gerne zu.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Misereor